Frau mit Elektronikschaltung

Elektronikschaltungen und Elektronikbausätze

Eine Auswahl von empfehlenswerten Technikprojekten, Bausätzen und Experimentierschaltungen

Was sind Ampere, Volt, Ohm, Watt? Was sind Dioden, Widerstände, Kondensatoren, Leiterplatten, Schalter, Klemmen, Transistoren, LEDs? Elektrotechnik und Elektronik sind einer der wichtigsten Technikbereiche unseres Alltags. Elektronische Bauelemente sind vielfältig und spannend. Während ein Elektrobaukasten oder Elektronikbaukasten die Grundlagen vermitteln, was es mit Strom und Spannung auf sich hat, sind Elektronikschaltungen und Elektronikbausätze für Kinder und Jugendliche ein Schritt zur ernsthaften Beschäftigung mit der Elektronik.

Einfache Elektronikbausätze wie Blinklicht, Einbruchsicherung und Lichtschranke lassen sich ohne Platine aufbauen. So sammeln Kinder und Jugendliche eigene Erfahrungen und machen Experimente mit Transistoren und ihren Schaltungen. Fortgeschrittene und Profis beschäftigen sich mit Bausätzen mit Platine und üben so den Umgang mit Lötkolben, Lötzinn und Seitenschneider.

Versuchsaufbauten in der Analog- und Digitaltechnik für kleine Elektronikexperimente oder Bausätze für ernsthafte Anwendungen wie Lauflicht oder Timer - die Beschäftigung mit Elektronikprojekten, das Verstehen der Funktionsweise eines Transistors sind prägende Erfahrungen für künftige Techniker und Ingenieure. Elektronikschaltungen und Elektronikbausätze werden seit Jahren im Unterricht eingesetzt und bieten Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen den Einstieg in die Elektronik, sind bei der Berufsausbildung hilfreich und ermöglichen Bastlern als Hobby tolle Projekte.

Platinenbausatz Klatschschalter

Platinenbausatz Klatschschalter

Durch ein Geräusch, wie z. B. Klatschen, kann eine LED eingeschaltet werden. Durch erneutes Klatschen erlischt sie wieder. Die Schaltung kann zum Fernbedienen anderer Bausätze (wie Sirene oder Autohupe) eingesetzt werden.

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Funktionsmodell Bimetall-Lüfter

Funktionsmodell Bimetall-Lüfter

Einfacher Aufbau, mit üblichen Werkzeugen (Kombizange, Kreuzschlitzschraubendreher und Gabelschlüssel) im Klassenzimmer möglich! Funktionsweise eines Bimetalls als Schalter in einem einfachen Stromkreis. Ist der Stromkreis geschlossen, kühlt der Rotor das Bimetall ab, der Stromkreis öffnet sich. Die Kerze erwärmt das Bimetall, der Stromkreis schließt sich wieder. Der Kreislauf beginnt von vorne.

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Infrarot-Lichtschranke > 18 m

Infrarot-Lichtschranke > 18 m

Diese komplette Lichtschranke auf der Basis des IC U2531B, bestehend aus Sender und Empfänger, arbeitet mit einem unsichtbaren Infrarot-Lichtstrahl. Die Reichweite beträgt über 18 Meter, mit 2 Sammellinsen kann die Reichweite auch bis auf 30 m gesteigert werden.

Anwendung: als Personenmelder oder Personenzähler fär Geschäfte. Wenn die Lichtschranke zwischen zwei Türpfosten montiert wird, spricht das Relais beim Betreten des Raumes an. Oder fär Alarmanlagen, wenn die Lichtschranke an Fenstern, quer durch den Raum usw. arbeitet.

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Elektronik Schaltung: 4-Kanal-Lauflicht

Elektronik Schaltung: 4-Kanal-Lauflicht

Nach Anlegen der Betriebsspannung von 9 Volt blinken die Birnchen von links nach rechts durch. Die Zeitdauer der jeweiligen Blinkfolge läßt sich am Trimmpoti einstellen. Der Blinkvorgang wiederholt sich ständig. Ohne Batterie Die Lieferung erfolgt als Bausatz mit allen elektronischen Komponenten und Anleitung, aber ohne Montageplatte. Als Montagemöglichkeit empfiehlt sich eine Sperrholz- oder Gipskartonplatte.

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Mini Kit MK111 Regelbarer Timer

Regelbarer Timer

Zum automatischen Ansteuern von Geräten oder Schaltungen. Blinklicht, Momentaufnahme (Video/Foto), Steuerung eines Diaprojektors, Modellbau. Technische Daten: Relais-Wechselkontaktausgang: 3A/24V, Puls einstellbar: von 0,5 bis 5 Sek. Pause einstellbar: von 2,5 bis 60 Sek.

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Heißer Draht Bausatz - lötfreier Aufbau auf Holzbrettchen

Heißer Draht Bausatz

Berührt der Spieler mit der Öse die Drahtwelle, leuchtet sofort eine LED auf und ein Summton ist zu hören. Der Bausatz hat eine Speicherfunktion, damit ist ein Schummeln nicht möglich. Mit einem Taster wird zu einem neuen Start zurückgesetzt. Der Bausatz enthält alle elektronischen Bauteile für 1 Schüler mit einer Funktionsbeschreibung, Bauanleitung/Bauplan mit Schaltplan.

Stückliste

1 Holzbrett 80x80mm, 2 Widerstände, 1 Diode, 1 LED, 1 Signalgeber, 1 Schiebeschalter, 20cm Litze als Anschluss für den Handösendraht, Draht 1,5mm 10cm als Handösendraht, 25cm Draht blank als Hindernisstrecke, Isolierschlauch als Parkstelle, Lüsterklemmen, Schrauben, Kabelschuhe, 1 9V-Batterie-Clip, 1 Bauanleitung mit Schaltungsbeschreibung 2xDIN A4. Bausatz ohne 9V-Block-Batterie.

Technische Daten

Betriebsspannung: 4,5-9 V/DC, Stromaufnahme: 80mA, Abm.: (L xB) 80mm x 80mm

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Elektronischer Würfel

Elektronischer Würfel

Elektronischer Würfel mit LED-Anzeige. Läuft langsam aus, wenn die Taste losgelassen wird.

Technische Daten:- Stromversorgung: 9V-Batterie (nicht mitgeliefert),- Abm.: ca. 42 x 60mm

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Elektronischer Bewegungsmelder

Elektronischer Bewegungsmelder

Diese Schaltung eignet sich hervorragend zur Überwachung von Türen und Toren, aber auch Räumen. Die Schaltung spricht auf Änderungen der Lichtstärke am Sensor an. Der Sensor muß deswegen gegenüber einer möglichst weißen Wand oder beleuchteten Fläche angebracht werden. Der Vorteil der Schaltung liegt darin, daß er weitgehend unabhängig von der Stärke der Beleuchtung ist. Eine optimale Anpassung an die Lichtverhältnisse ist mit dem Potentiometer 1 MOhm möglich. Eine Veränderung der Helligkeit am Sensor bewirkt eine Spannungsänderung am Eingang des Bewegungsmelders. Diese Spannung wird über den Kondensator 2,2 μF übertragen, wodurch der aus T1 und T2 gebildete Schmitt-Trigger schaltet. Die Anzeige erfolgt durch eine Leuchtdiode bzw. wahlweise durch einen Piezo-Summer.

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Metalldetektor Bausatz

Metalldetektor Bausatz

Beim Bohren eines Loches gegen ein elektrisches Kabel stoßen, kann katastrophale Folgen haben. Das Anbohren von Gas-, Wasser oder Zentralheizungsrohren kann noch schlimmere Folgen haben. Mit diesem handlichen Metalldetektor kann vor dem Bohren geprüft werden, ob Metallobjekte in der Wand, der Decke oder dem Boden vorhanden sind. Eine LED zeigt an, wenn sich ein Metallteil im Empfangsbereich befindet. Wenn eine akustische Anzeige gewünscht wird, so kann auf dem vorgesehenen Platz ein Summer SV4/12 montiert werden. Technische Daten: -Metalldetektionsreichweite: bis 8cm (3.15"), -Stromversorgung: 9V-Batterie, -LED-Anzeige (optional Summer SV4/12-S), -Abmessungen: 56 x 64mm

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Grundschaltung Elektrotechnik auf Holzbrettchen

Grundschaltung Elektrotechnik auf Holzbrettchen

Diese Grundschaltung ist ein Lernprogramm auf einem Holzbrett. Das Lernprogramm vermittelt auf Grund eines einfachen, übersichtlichen Aufbaus die einfachen elektrischen Grundschaltungen. Mit der Grundschaltung HGS1 werden folgende Versuche durchgeführt:

Stückliste je Bausatz: 1 Holzbrett 80mm x 80mm, 1 Schalter, 2 Lampenfassungen, 2 Birnchen , 6 Holzschrauben, 50cm Schaltdraht isoliert, 4 Krokoklemmen, 6 Bauanleitungs-Arbeitsblätter DIN A4.

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FM-Empfänger Bausatz (UKW Radio)

FM-Empfänger Bausatz (UKW Radio)

Bausatz für ein UKW Radio. Mit dem eingebautem Audioverstärker können Lausprecher mit 8 Ohm (1 W) betrieben werden. Vormontierte SMD-IC's und fertig gedruckte Spulen erleichtern den Zusammenbau. Der Bausatz kann mit einer 9 V Batterie betrieben werden.

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LED-Ampel

LED-Ampel

Nach dem Anlegen der Betriebsspannung von 4,5 Volt erfolgt ein Aufleuchten der Leuchtdioden von rot über gelb nach grün mit ständiger Wiederholung. Lieferung ohne 4,5 V-Batterie, Grundplatte(Platine) und Reißnägel.

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Mini Kit Verkehrsampel MK131

Mini Kit Verkehrsampel MK131

Mini-Verkehrsampel (Elektronikbausatz) für eine herkömmliche Kreuzung. Dieser Bausatz arbeitet realitätsnah und hat eine einstellbare Schaltgeschwindigkeit. 12 LEDs. Ideal für Modellbau. Technische Daten: geringe Stromaufnahme: 15mA, Stromversorgung: 9V-Batterie (nicht mitgeliefert), ON/OFF-Schalter, Abmessungen: 50 x 35 x 115mm

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Bausatz Dampflokgeräusch mit Dampfpfeife und Dampfglocke

Dampflokgeräusch mit Dampfpfeife und Dampfglocke

Erzeugt sehr naturgetreu das Schnaufen und Zischen einer Dampflokomotive. Außerdem kann eine Dampfpfeife oder eine Dampfglocke ertönen. Die Geräusche können einzeln über Schalter ausgelöst werden. Der Sound und die Geschwindigkeit der Geräusche sind einstellbar. Außer den Einzelgeräuschen können auch alle Geräusche eines in den Bahnhof einlaufenden Zuges als Programm abgespielt werden: Der Zug kommt immer näher, wird lauter, pfeift und bimmelt, läuft lautstark in den Bahnhof ein, wird langsamer und stoppt mit lautem Zischen.

Technische Daten: -Bausatz zum selber löten, -Betriebsspannung 4,5 - 6 V/DC, -Lautsprecheranschluß 8 Ohm 1 Watt, -Platinengröße ca. 55 x 44 mm

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Sirenen Bausatz mit Lautsprecher auf Holzbrettchen

Sirenen Bausatz mit Lautsprecher auf Holzbrettchen

Der Sirenen Bausatz hat einen lauten auf- und abschwellenden Ton. Der Bausatz besteht aus einem Tongenerator und einer Power-Leistungsstufe. Der Bausatz ist kompl. mit Lautsprecher. Der Sirenen-Bausatz enthält alle elektronischen Bauteile für 1 Schüler mit einer Funktionsbeschreibung, Bauanleitung/Bauplan mit Schaltplan.

Bauteile Stückliste: 1 Holzbrett 80x100mm, Reißnägel, 3 Widerstände, 1 Diode, 1 Kleinleistungs-Transistor, 1 Leistungs-Transistor, 2 Elkos, 2 Kondensatoren, 1 Lautsprecher, 1 Taster, 15cm Brückendraht blank, 10cm Anschlußlitze für Taster und Lautsprecher, Reißnägel, 9V-Batterie-Clip, 1 Bauanleitung mit Schaltungsbeschreibung 2xDIN A4.

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Elektronik-Lernprogramm Leuchtdiode - Widerstand - Diode - Transistor - Kondensator

Elektronik-Lernprogramm Leuchtdiode - Widerstand - Diode - Transistor - Kondensator

Hinweise zum Aufbau der Versuche, Erklärung der elektronischen Bauteile, Versuche und Schaltungen zur praktischen Anwendung: Polaritätsprüfer, Durchgangsprüfer, Alarmanlage, Feuchtigkeitsmelder, Sensortaste, Mini-Lichtorgel, Zufallsgenerator, Flip-Flop, Zeitschalter, Wechselblinker. Die elektronischen Bauteile werden auf einem Sperrholzbrettchen zu der jeweiligen Versuchsschaltung zusammengebaut. Man hat die Wahl zwischen folgenden zwei Arten der Verbindung der Bauteile: Löten oder Klemmen.

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Kleiner Ingenieur: Elektronik für Kinder

Kleiner Ingenieur

Erweitertes Lernpaket mit Buch inklusive aller elektronischen Bauteile.

Lesen, Aufbauen - Verstehen - dieses Buchpaket führt Kinder an die faszinierende Welt der Elektronik heran. Was ist der Unterschied zwischen Strom und Spannung? Wie bringe ich eine LED zum Leuchten? Was ist eine Parallelschaltung? Das Buch liefert anschauliche Erklärungen und eine Reihe von Experimenten, die sich problemlos verstehen und nachbauen lassen. Originelle Bastelideen, vom Türschild mit LEDs bis hin zur Alarmanlage fördern die technische Kreativität der Kinder.

Buchpaket mit allen elektronischen Bauteilen:

Kleiner Ingenieur, 80 Seiten, gebundene Ausgabe, LYS Media 2 Glühlämpchen, 2 Lämpchenfassungen, 1 rote und 1 grüne LED mit eingebautem Vorwiderstand, 1 Summer, 1 Motor, 1 Schalter, 2 Meter rotes Kabel, 2 Meter schwarzes Kabel, 1 Batteriehalter, 2 Druckklemmen einfach, 2 Druckklemmen doppelt.

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Lexikon häufig verwendeter Begriffe bei Elektronikbausätzen und Elektronikschaltungen - Kompendium

Glossar - Begriffserklärung - Register - Wörterverzeichnis

Audioverstärker

Leistungsverstärker für den hörbaren Frequenzbereich. Bereitet schwache Audiosignale (Wechselspannung), z.B. eines UKW-Empfängers, so auf, daß sie verstärkt über Lautsprecher wiedergegeben werden können. Der Audioverstärker besteht mindestens aus einem Vorverstärker und einem Leistungsverstärker (Endstufe). Solche Verstärker wurden früher als Röhrenverstärker mit Elektronenröhren aufgebaut, heute kommen fast nur noch Transistoren bzw. integrierte Schaltkreise zum Einsatz.

Basisschaltung

Verstärkerschaltung eines Transistors, bei der die Eingangsspannung am pn-Übergang zwischen Basis und Emitter anliegt. Die Eingangsspannung wird am Emitter über einen Kondensator eingekoppelt. Die Ausgangsspannung wird durch den Kollektorstrom verursacht.

Blinker, Wechselblinker

Elektronikschaltung mit 2 Transistoren, die astabiler Multivibrator, auch astabile Kippstufe, genannt wird. Die Schaltung kennt keinen stabilen Zustand, sondern schwingt zwischen zwei Zuständen hin und her. Die beiden Transistoren schalten und sperren sich abwechselnd gegenseitig.

Brückengleichrichterschaltung

Gleichrichterschaltung aus zwei parallel geschalteten Diodenpaaren, auch Zweiweg-Gleichrichter genannt. Der Wechselspannungseingang befindet sich zwischen den Diodenpaaren. Als Ausgangsspannung entsteht eine pulsierende Gleichspannung, die wie beim Einweg-Gleichrichter durch den Kondensator mehr oder weniger geglättet werden kann. Sie wird auch Grätz-Schaltung genannt.

Darlington-Schaltung

Schaltung aus zwei Bipolartransistoren, bei der zwei Transistoren wie ein Transistor mit extrem hoher Stromverstärkung verwendet werden.

Dimmer-Schaltung

Elektronische Schaltung mit Thyristoren oder Triacs, mit der sich die Leistungsaufnahme eines elektrischen Verbrauchers einstellen läßt. Wird u.a. zur Helligkeitseinstellung von Glühlampen eingesetzt.

Eintaktverstärker

Verstärkerschaltung der Audioelektronik mit geringer Anzahl von Verstärkerstufen. Als Transistorverstärker-Schaltung haben sie nur einen Transistor. Für Endstufen früher meist in Röhrentechnik aufgebaut.

Elektronenröhre

Eine Elektronenröhre ist ein luftleerer Glaskolben, in den elektrische Anschlüsse über einen Sockel hineingeführt sind. Im Inneren der Röhre werden diese Anschlüsse dann Elektroden genannt. Ein Heizdraht wird durch Stromfluß zum Glühen gebracht, wie bei einer Glühlampe. Der Heizdraht selber oder eine daran miterhitzte Elektrode (indirekt erhitzt) wird Kathode genannt. Durch die hohe Temperatur treten Elektronen aus der Kathode aus und bilden eine Elektronenwolke um die Kathode. Sie stehen nun als freie Ladungsträger im Vakuum zur Verfügung. Um die Heizwicklung herum ist eine meist zylinderförmige weitere Elektrode angebracht, die Anode. Sie hat die Funktion, die freien Ladungsträger wieder einzusammeln. Die Elektronen wandern von der Kathode zur Anode.

Die Diode ist die einfachste Funktion, die sich mit einer Röhre herstellen läßt. An der Kathode wird eine negative Spannung und an der Anode eine positive Spannung angelegt. Die negativ geladenen Elektronen werden von der Anode angezogen, sie bewegen sich frei durch das Vakuum von der heißen Kathode zur Anode und werden dort wieder eingesammelt. Es fließt ein elektrischer Strom! Die Spannung wurde in Flußrichtung angelegt. Wenn zwischen Kathode und Anode ein Metallgitter eingebaut ist, welches ebenfalls als Elektrode fungiert, dann sprechen wir von einer Triode. Es gibt noch eine Vielzahl weiterer Röhrenarten, in denen weitere Metallgitter zum Einsatz kommen. So gibt es Tetroden (Vierelektrodenröhre - Kathode, Anode und 2 Gitter), Pentoden (Fünfelektrodenröhre - Kathode, Anode und 3 Gitter), Hexoden (Sechselektrodenröhre - Kathode, Anode und 4 Gitter) und weitere.

Emitterschaltung

Verstärkerschaltung eines Transistors, bei der die Eingangsspannung am pn-Übergang zwischen Basis und Emitter anliegt. Der Emitteranschluß ist der gemeinsame Bezugspunkt von Eingangs- und Ausgangsspannung.

Flip-Flop-Schaltung

Multivibratorschaltung nach dem Prinzip eines rückgekoppelten Verstärkers mit RC-Kopplung mit 2 Transistoren, die so geschaltet sind, daß abwechselnd jeweils im Ausgangskreis des einen Strom fließt, in demjenigen des anderen nicht. Die Flip-Flop-Schaltung (bistabiler Multivibrator) kippt bei Eintreffen eines Steuerimpulses in den jeweils entgegengesetzten Schaltzustand und verharrt in diesem, bis der nächste Impuls ihn zurückkippt. Er hat also 2 (bi) stabile Zustände.

Frequenzvervielfacher

Baugruppe, mit der ganzzahlige Vielfache von Schwingungen einer gegebenen Frequenz gewonnen werden. Solche Frequenzvervielfacher werden in Sendern, Empfängern und Meßeinrichtungen eingesetzt.

Grundschaltungen des Transistors

Grundschaltungen des Transistors sind meist Verstärkerschaltungen und werden Kollektorschaltung, Emitterschaltung und Basisschaltung genannt. Der Eingang ist immer die Basis-Emitter-Strecke.

Gatter

Oft benutzte Bezeichnung für eine logische Grundschaltung (auch Logikgatter), welche dann z.B. UND-Gatter, ODER-Gatter oder NICHT-Gatter genannt wird.

Heißleiter

Temperaturabhängige Halbleiterwiderstände mit stark negativem Temperaturkoeffizienten. Je höher die Temperatur, desto niedriger wird ihr Widerstand. Sie werden auch NTC-Widerstände genannt (NTC = Negative Temperature Coefficient). Meist aus Metalloxiden gefertigt. Sie werden als Temperatursensoren eingesetzt.

Klangregelung

Wählbare Beeinflussung des Frequenzgangs einer elektroakustischen Wiedergabeanlage. Wird erreicht durch Abschwächen oder Anheben bestimmter Teile des übertragenen Frequenzbandes. Das Ziel der Klangregelung ist die Anpassung des Klanges an das subjektive Empfinden des Zuhörers. Oft werden dabei getrennte Regler für die Höhen- und Tiefenanhebung (Höhen- und Tiefenregler) genutzt, die elektronische Filterschaltungen einsetzen. Moderne Anlagen verfügen über die Möglichkeit, mehrere Frequenzbereiche getrennt voneinander zu beinflussen (Equalizer).

Kollektorschaltung

Verstärkerschaltung eines Transistors, bei der die Eingangsspannung am pn-Übergang zwischen Basis und Emitter anliegt. Der Kollektor wird direkt mit dem Pluspol der Spannungsquelle verbunden und liegt damit auf einem Massepotenzial für Wechselspannungen.

Logikschaltung

Binäre Schaltanordnungen zur technischen Realisierung von Beziehungen und Verknüpfungen der Schaltungsalgebra. Die Signale L (low) und H (high) werden durch Spannungswerte dargestellt. L entspricht dabei 0V. Elementare Logikschaltungen (Grundschaltungen) können die Rechenoperationen NICHT, UND, ODER sowie ENTWEDER-ODER umsetzen und werden Gatter genannt.

Lötauge

Meist runder Kupferbelag rund um ein Bohrloch einer Platine (Leiterplatte), welches zum Kontaktieren der Bauelemente (Löten) dient. Von den Lötaugen ausgehend führen die Leiterbahnen zu den nächsten Bauelementen.

Microcontroller

Integrierter Schaltkreis (Chip), der neben einem Prozessor zusätzliche Bausteine wie Speicher, Ein- und Ausgänge sowie Schnittstellen enthält.

Morsetaste

Die Übermittlung von Nachrichten über große Entfernungen durch den Morseapparat benötigt ein Bedienelement (Taste), welches nur solange Strom fließen läßt, wie man sie gedrückt hält. Diese Taste ist die Morsetaste, welche aus aus einer Grundplatte, einem Gehäuse, einem Tastenhebel, einem Tastenknopf, einem Tastenkontakt und einer Tastenfeder mit jeweils einer Stellschraube besteht.

NICHT-Schaltung

Logikschaltung, die die mathematische Operation NICHT umsetzt. Realisiert wird dies, indem die Funktion eines Schalters umgekehrt (invertiert) wird: Ist ein Schalter nicht geschlossen, so fließt Strom durch den Stromkreis.

ODER-Schaltung

Logikschaltung, die die mathematische Operation ODER umsetzt. Realisiert wird dies, indem zwei Schalter parallel geschaltet werden. Wenn Schalter 1 ODER Schalter 2 (ODER beide) geschlossen sind, kann Strom durch den Stromkreis fließen.

Operationsverstärker

Ein mehrstufiger, elektronischer Verstärker für Gleichspannungen und Wechselspannungen. Der ideale Operationsverstärker hat einen unendlich großen Verstärkungsfaktor. Er hat einen invertierenden Eingang und einen nicht-invertierenden Eingang. Als Differenzverstärker verstärkt er die Differenz zwischen den beiden Eingängen. Einsatzgebiete sind Impedanzwandler, invertierender Verstärker, Strom-Spannungswandler, Differenzverstärker, Differenzierer (Hochpaß), Integrierer (Tiefpaß).

Phasenschieber

Baugruppe, die aus einer Wechselspannung eine zweite, gegenüber der ersten in der Phase verschiebbare Wechselspannung erzeugt. Wird in der Meßtechnik, zur Schwingungserzeugung und Modulation benötigt. Meist als spezielle Brückenschaltung aufgebaut.

Spannungsregler

Elektronische Schaltung zur Stabilisierung der Versorgungsspannung elektrischer oder elektronischer Baugruppen. Schwankende Versorgungsspannungen entstehen z.B. durch Nachlassen der Leistung eines Akkus oder durch erlaubte Schwankungen der Netzspannung. Es können sowohl Gleich- als auch Wechselspannungen stabilisiert werden.

Spannungsteiler

Anordnung aus mehreren Widerständen, mit der aus einer Spannung mehrere Teilspannungen gewonnen werden können. Für Gleichspannungen werden Ohmsche Widerstände benutzt, für Wechselspannungen auch kapazitive oder induktive Widerstände.

Steckbrett

Auch Steckplatine oder Breadboard genannt. Erlaubt den Aufbau experimenteller Schaltungen und Versuche (Prototypen). Die Bauelementanschlüsse werden nicht gelötet, sondern in Löcher mit Kontaktfedern gesteckt.

Tonfrequenzgenerator

Wechselspannungsquelle für die Schwingungserzeugung im niederfrequenten Bereich (Tonfrequenz im hörbaren Bereich). Wird für Prüf- und Meßzwecke (z.B. Verstärker, Lautsprecher) genutzt. Die sinusförmige Spannung läßt sich meist in Frequenz und Amplitude wählbar einstellen.

Tunneldiode

Halbleiterdiode mit hoch dotierten p- und n-Bereichen und dadurch sehr schmaler Sperrzone für den Einsatz in der Hochfrequenz-Technik.

UND-Schaltung

Logikschaltung, die die mathematische Operation UND umsetzt. Realisiert wird dies, indem zwei Schalter in Reihe geschaltet werden. Nur wenn Schalter 1 UND Schalter 2 geschlossen sind, kann Strom durch den Stromkreis fließen.

XODER-Schaltung

Logikschaltung, die die mathematische Operation EXKLUSIVES ODER umsetzt. Realisiert werden kann dies durch zwei Wechselschalter mit umgekehrter Anschlußbelegung. Strom durch den Stromkreis nur fließen, wenn entweder der eine oder der andere Schalter geschlossen sind. Sind beide gleichzeitig geschlossen oder offen, fließt kein Strom.

Zenerdiode

Spezielle Siliziumdiode zur Stabilisierung einer Gleichspannung, wird in Sperrichtung betrieben.

 

Tipps für das Löten und den Umgang mit Lötkolben und Lötzinn

Zum Löten und den Aufbau der elektronischen Schaltungen und Bausätze werden eine Reihe Werkzeuge und Hilfsmittel benötigt:

Was geschieht beim Löten?

Es werden metallische Werkstücken durch ein geschmolzenes zusätzliches Metall (wird als Lot bezeichnet) verschmolzen. Die Schmelztemperatur des Lotes liegt unterhalb derjenigen der Metallstücke, die verbunden werden sollen. Durch Löten entsteht zwischen den Metallen und dem Lot eine feste, stromleitende Verbindung.

Wozu muß ein Elektronikbastler löten?

In der Elektrotechnik und Elektronik müssen elektronische Bauelemente (z.B. Widerstände, Dioden, Kondensatoren und Transistoren) elektrische Schaltkreise bilden, d.h. ihre Anschlüsse müssen nach einem Plan (Schaltplan, Schaltung) dauerhaft elektrisch miteinander verbunden werden. Dies geschieht durch Löten.

Die Bauelemente werden mittels einer Leiterplatte (auch Platine oder gedruckte Schaltung genannt) fixiert und durch Leiterbahnen aus Kupfer verbunden. Bei einseitigen Leiterplatten werden die Anschlüsse der Bauelemente auf der Bestückungsseite durch Bohrlöcher gesteckt (dabei kommt die Flachzange zum Einsatz, auch um die Anschlüsse ggf. gerade zu biegen) und auf der anderen Seite, der Leiterseite, mit den Lötaugen verlötet. Dazu werden sie mit dem Seitenschneider auf die richtige Länge gekürzt. Die Lötaugen sind ringförmige Kupferflächen, die durch die Leiterbahnen mit anderen Lötaugen verbunden sind. Es gibt Experimentierplatinen, die nur Löcher und Lötaugen, aber keine Leiterbahnen besitzen, hier werden die elektrischen Verbindungen mittels Drähten hergestellt (für Experimentierschaltungen).

Der Lötkolben muß nach dem Einschalten seine Betriebstemperatur erreichen, das dauert einige Minuten. Die Spitze des Lötkolbens sollte sauber sein, sie kann durch Abstreifen auf einem feuchten Schwämmchen kurz gereinigt werden. Das Bauelement wird durch die Löcher der Leiterplatte gesteckt. Widerstände, Kondensatoren und andere Bauelemente sollte man nicht unmittelbar auf die Platine löten, sondern mit etwas Abstand zur Platine. Man hält etwas Lötzinn an die Lötkolbenspitze, damit diese etwas Lötzinn durch Benetzen aufnehmen kann. Nun hält man die Lötspitze an die Stelle, an der die zu verlötenden Teile sich berühren (Lötstelle), bis sie sich erwärmt haben.

Während die Lötspitze noch die Lötstelle berührt, wird Lötzinn zugeführt, welches schnell schmilzt und die Lötstelle benetzen wird. Hier ist Übung erforderlich, erwärmt man zu kurz, dann reicht die Temperatur nicht zum Schmelzen des Lötzinns, erwärmt man zu lang, dann wird das elektronische Bauelement möglicherweise durch Wärmeleitung überhitzt und zerstört. Ist das geschehen, wird der Lötkolben wieder entfernt und man läßt die Lötstelle erkalten. Der Lötvorgang sollte immer zügig erfolgen. Beim Erkalten sollte man jede Bewegung der Leiterplatte vermeiden, damit kein Wackelkontakt bzw. keine kalte Lötstelle (schlecht leitende Lötstelle) entsteht. Die Lötstelle kann anschließend etwas gereinigt werden. Wenn man vorsichtig am Bauelement zieht, kann man spüren, ob die Lötstelle gut gelungen ist.

Wozu dient das Flußmittel im Lötzinn?

Gutes Lötzinn wird als Draht mit einem dönnen Kern (Hohldraht) aus Flußmittel (Kolophonium) gefertigt. Dieses Flußmittel sorgt dafür, daß die Benetzung der zu lötenden Metalle erleichtert wird, indem eine Oxidhaut an der Oberfläche durch eine chemische Reaktion entfernt wird. Beim Löten entsteht kurz eine kleine Rauchfahne, das liegt am Flußmittel und zeigt an, daß die Temperatur des Flußmittels etwas zu hoch ist, es verbrennt. Das läßt sich nicht immer vermeiden.

Weitere Tipps zum Löten

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